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Gliederungsgenerator für wissenschaftliche Arbeiten

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Gliederungsgenerator

Fachspezifische Gliederung in Sekunden erstellen

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Die Gliederungsvorlagen basieren auf Empfehlungen der DGPs, wissenschaftlicher Methodenliteratur und Prüfungsordnungen deutscher Hochschulen. Individuelle Abweichungen sind möglich. Stand: 2026.

Wissenswertes rund um die Gliederung wissenschaftlicher Arbeiten

Warum braucht jede wissenschaftliche Arbeit eine durchdachte Gliederung?

Die Gliederung ist das Fundament jeder Abschlussarbeit. Ohne klare Struktur schreiben Sie drauflos, verlieren den roten Faden und stellen am Ende fest, dass Kapitel 3 doppelt so lang ist wie geplant. Eine Befragung unter 427 Studierenden an der Universität Münster ergab, dass 68 % derjenigen, die vor dem Schreiben eine detaillierte Gliederung erstellt hatten, ihre Arbeit fristgerecht abgaben. Bei Studierenden ohne Gliederung lag die Quote bei 41 %.

Eine gute Gliederung erfüllt drei Funktionen: Sie zwingt Sie, Ihre Argumentation vorab zu durchdenken. Sie macht den Umfang jedes Kapitels planbar. Und sie dient als Gesprächsgrundlage mit Ihrem Betreuer. Viele Betreuer verlangen ein Exposé mit vorläufiger Gliederung, bevor sie die Anmeldung der Arbeit genehmigen. Wer hier eine schlüssige Struktur vorlegt, spart sich Korrekturschleifen im späteren Verlauf.

Die Gliederungstiefe hängt vom Umfang ab. Bei einer 15-seitigen Hausarbeit reichen zwei Ebenen (Kapitel und Unterkapitel). Bachelorarbeiten mit 40 Seiten benötigen zwei bis drei Ebenen. Masterarbeiten und Dissertationen nutzen häufig drei Ebenen, sollten aber nicht tiefer gehen. Kapitel 3.2.1.4 verwirrt mehr als es ordnet.

Gliederung Bachelorarbeit: Der bewährte Aufbau

Die meisten Bachelorarbeiten in Deutschland folgen einem 5-Kapitel-Modell: Einleitung (8 bis 10 % der Gesamtseitenzahl), Theoretische Grundlagen (20 bis 30 %), Methodik (10 bis 15 %), Ergebnisse (15 bis 20 %), Diskussion und Fazit (10 bis 15 %). Bei einer 40-seitigen Arbeit bedeutet das: 3 bis 4 Seiten Einleitung, 10 bis 12 Seiten Theorie, 5 bis 6 Seiten Methodik, 7 bis 8 Seiten Ergebnisse und 5 bis 6 Seiten Diskussion mit Fazit.

Für reine Literaturarbeiten sieht die Verteilung anders aus. Die Methodik beschränkt sich auf die Beschreibung der Literaturrecherche (Suchstrategie, Datenbanken, Ein- und Ausschlusskriterien). Dafür wächst der Analyseteil, in dem Sie die gesammelte Literatur systematisch auswerten und gegenüberstellen. Der Theorie-Anteil liegt bei Literaturarbeiten häufig bei 30 bis 35 %.

Entscheidend ist die Einleitung. Sie braucht genau drei Elemente: Problemstellung (warum ist das Thema relevant?), Forschungsfrage (was genau untersuchen Sie?) und Aufbau der Arbeit (wie ist die Arbeit gegliedert?). Viele Studierende schreiben die Einleitung zuletzt, weil sie erst nach der Analyse wissen, worauf die Arbeit hinausläuft. Das ist sinnvoll. Erstellen Sie trotzdem vorab eine Rohfassung, um Ihren roten Faden festzuhalten.

Gliederung Masterarbeit: Was sich im Vergleich zum Bachelor ändert

Eine Masterarbeit umfasst 60 bis 100 Seiten und verlangt mehr Forschungstiefe als eine Bachelorarbeit. Die Theoretischen Grundlagen werden ausführlicher. Statt den Forschungsstand zusammenzufassen, müssen Sie ihn kritisch einordnen und Forschungslücken identifizieren. Rechnen Sie mit 15 bis 25 Seiten für diesen Abschnitt.

Der Methodikteil wächst ebenfalls. Bei empirischen Masterarbeiten verlangt der Betreuer eine detaillierte Begründung des Forschungsdesigns, eine transparente Beschreibung der Stichprobe und eine nachvollziehbare Darstellung der Auswertungsmethode. Bei qualitativen Arbeiten kommen Gütekriterien und Reflexion der Forscherrolle hinzu. Bei 80 Seiten Gesamtumfang sollte der Methodikteil 8 bis 12 Seiten umfassen.

Neu gegenüber der Bachelorarbeit ist die Tiefe der Diskussion. Hier reicht es nicht, Ergebnisse zu interpretieren. Sie müssen Implikationen für Theorie und Praxis ableiten, Limitationen kritisch benennen und konkreten Forschungsbedarf formulieren. Die Diskussion nimmt bei Masterarbeiten häufig 10 bis 15 Seiten ein und ist damit umfangreicher als bei der Bachelorarbeit.

Fachspezifische Gliederungen: Jura, Medizin, Informatik und mehr

Nicht jede Gliederung folgt dem gleichen Schema. In Jura gibt es keine empirischen Kapitel. Stattdessen strukturieren Sie Ihre Arbeit entlang von Rechtsproblemen. Das bedeutet: Sachverhalt, rechtliche Grundlagen, Meinungsstreit (herrschende Meinung vs. Mindermeinung), eigene Stellungnahme, Ergebnis. Die Nummerierung folgt an vielen Fakultäten dem Gutachtenstil mit A, I, 1, a statt der üblichen Dezimalklassifikation.

Medizinische Dissertationen nutzen fast immer das IMRAD-Schema (Introduction, Methods, Results, and Discussion). Zusätzlich verlangt der Methodikteil einen Abschnitt zum Ethikvotum, in dem Sie die Genehmigung der Ethikkommission dokumentieren. In der Informatik enthält die Gliederung ein eigenes Kapitel zur Implementierung, in dem Sie Architektur, eingesetzte Technologien und Designentscheidungen beschreiben. Außerdem ist ein Related-Work-Kapitel Standard, in dem Sie verwandte Arbeiten systematisch abgrenzen.

Psychologie folgt den APA-Richtlinien. Die Hypothesenableitung steht am Ende des Theorieteils und muss logisch aus dem Forschungsstand folgen. Im Ergebnisteil werden deskriptive und inferenzstatistische Befunde getrennt dargestellt. In den Sozialwissenschaften (Soziologie, Politikwissenschaft) spielen Fallstudien eine große Rolle. Die Gliederung orientiert sich dann am Fall: Kontext, Analyse, Befunde. Der Generator berücksichtigt all diese fachspezifischen Unterschiede und liefert eine passende Vorlage.

5 typische Gliederungsfehler und wie Sie sie vermeiden

Fehler 1: Zu viele Hauptkapitel. Mehr als 6 bis 7 Hauptkapitel bei einer Bachelorarbeit signalisieren, dass Sie Ihre Argumentation nicht klar genug strukturiert haben. Fassen Sie verwandte Themen zusammen. Fehler 2: Einzelne Unterkapitel. Ein Kapitel 3.1 ohne 3.2 ist logisch falsch. Wer untergliedert, braucht mindestens zwei Unterpunkte. Gibt es nur einen Aspekt, gehört er in das übergeordnete Kapitel.

Fehler 3: Kapitelüberschriften ohne Informationsgehalt. „Allgemeines" oder „Sonstiges" sagen nichts aus. Jede Überschrift muss den Inhalt des Kapitels widerspiegeln. Schlecht: „Grundlagen". Besser: „Lerntheoretische Grundlagen nach Piaget und Vygotsky". Fehler 4: Ungleichgewicht zwischen Kapiteln. Wenn Kapitel 2 acht Seiten umfasst und Kapitel 4 nur zwei, stimmt die Gewichtung nicht. Die Seitenempfehlungen des Generators helfen, diese Balance zu finden.

Fehler 5: Die Gliederung zu spät erstellen. Manche Studierende beginnen mit dem Schreiben und hoffen, dass sich die Struktur „von selbst ergibt". Das funktioniert selten. Eine vorläufige Gliederung vor dem Schreiben spart Zeit, weil Sie genau wissen, welche Literatur Sie für welches Kapitel brauchen und wie lang jeder Abschnitt sein soll. Besprechen Sie die Gliederung mit Ihrem Betreuer. Dessen Feedback in der Planungsphase ist wertvoller als Korrekturvorschläge am fertigen Text.

Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen zum Gliederungsgenerator

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