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Zeitplaner für Abschlussarbeiten

Erstellen Sie Ihren individuellen Zeitplan für Bachelorarbeit oder Masterarbeit. Alle Berechnungen erfolgen lokal in Ihrem Browser.

Individuellen Zeitplan erstellen

So funktioniert der Zeitplaner:

Wie teile ich 12 Wochen Bachelorarbeit sinnvoll auf? Wählen Sie Ihren Arbeitstyp (Hausarbeit, Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit), geben Sie Start- und Abgabedatum ein und passen Sie Methodik und Wochenstunden an. Der Zeitplaner berechnet sofort einen Phasenplan mit Gantt-Diagramm, Stressindikator und konkreten Meilensteinen — inklusive PDF- und Kalender-Export.

Bachelor- & Masterarbeit
Gantt-Diagramm & Stressindikator
Kalender-Export (iCal)
100% DSGVO-konform

Die geschätzten Arbeitsstunden basieren auf Erfahrungswerten und Empfehlungen der AKAD Hochschule. Individuelle Abweichungen sind möglich. Stand: 2026.

Wissenswertes rund um Zeitplanung bei Abschlussarbeiten

Wie erstelle ich einen realistischen Zeitplan für meine Abschlussarbeit?

Der häufigste Fehler beim Zeitplan: vom Startdatum vorwärts planen. Wer am 1. März anfängt und „mal guckt, wie weit ich komme", gerät fast immer unter Druck. Die bessere Methode heißt Backcasting. Sie nehmen Ihr Abgabedatum als festen Punkt und rechnen rückwärts. Zuerst der Druck- und Bindetermin (3 bis 5 Tage vor Abgabe), dann die Korrekturphase, dann die Schreibphase, dann Datenerhebung und Analyse, und ganz vorne die Orientierung und Literaturrecherche.

Zwischen jede Phase gehört Pufferzeit. Wie viel? Mindestens 20 %, besser 30 % der Gesamtdauer. Bei einer 12-wöchigen Bachelorarbeit sind das 2 bis 3 Wochen. Warum so viel? Weil Betreuer nicht immer sofort antworten, weil Umfrage-Teilnehmer fehlen, weil die Statistik-Software abstürzt oder weil Sie selbst einmal krank werden. Ohne Puffer wird aus einem Plan schnell Stress. Mit Puffer bleibt er das, was er sein soll: eine Orientierungshilfe, die Sicherheit gibt.

Ein guter Zeitplan unterscheidet sich je nach Arbeitstyp erheblich. Eine Bachelorarbeit läuft in 6 bis 12 Wochen ab, eine Masterarbeit braucht 4 bis 6 Monate. Die Phasen sind ähnlich, aber die Intensität und der Forschungsanspruch steigen. Gerade bei empirischen Masterarbeiten sollten Sie für die Datenerhebung allein 3 bis 5 Wochen reservieren — ohne diesen Zeitraum wird es eng.

Zeitplan Bachelorarbeit: Die bewährte Phasen-Methode

Die meisten Prüfungsordnungen in Deutschland setzen für eine Bachelorarbeit 6 bis 12 Wochen an. In dieser Zeit fallen je nach Methodik 120 bis 200 Arbeitsstunden an. Die Universität Göttingen empfiehlt, diese Stunden in klar abgegrenzte Phasen aufzuteilen, statt planlos drauflos zu schreiben. Bewährt hat sich ein Modell mit fünf Phasen: Orientierung und Recherche (20 %), Konzeption und Methodik (13 %), Datenerhebung und Analyse (27 %), Schreibphase (25 %) und Überarbeitung mit Abgabe (15 %).

Die Prozentangaben sind Richtwerte. Bei einer reinen Literaturarbeit fällt die Datenerhebung kürzer aus, dafür brauchen Sie mehr Zeit für die Recherche. Bei einer empirischen Arbeit mit Fragebogen oder Interviews sollten Sie die Erhebungsphase großzügiger kalkulieren. Entscheidend ist: Jede Phase hat ein konkretes Ergebnis. Am Ende der Recherche steht eine vollständige Literaturliste. Am Ende der Konzeption ein genehmigtes Exposé. Am Ende der Schreibphase ein vollständiger Erstentwurf. Diese Ergebnisse machen Ihren Fortschritt messbar.

Zeitplan Masterarbeit: 6 Phasen für 4 bis 6 Monate

Eine Masterarbeit ist kein verlängerter Bachelor. Sie verlangt eigenständige Forschung, eine methodisch fundierte Erhebung und wissenschaftlichen Tiefgang. Die AKAD Hochschule empfiehlt ein 5-Phasen-Modell. In der Praxis hat sich ein erweitertes 6-Phasen-Modell bewährt, das Orientierung, Literaturrecherche, Konzeption, Datenerhebung, Schreibphase und Überarbeitung trennt. Auf 26 Wochen (6 Monate) verteilt, ergibt sich ein geschätzter Gesamtaufwand von etwa 225 Arbeitsstunden bei 10 bis 15 Stunden pro Woche.

Die Literaturrecherche nimmt mit 3 bis 6 Wochen den zweitgrößten Block ein. Anders als bei der Bachelorarbeit müssen Sie hier den Forschungsstand vollständig aufarbeiten — 60 bis 100 Quellen sind keine Seltenheit. Die Datenerhebung dauert bei quantitativen Studien 3 bis 5 Wochen, bei qualitativen Interviews oft länger, weil Transkription und Kodierung zeitintensiv sind. Wer eine Mixed-Methods-Studie plant, sollte insgesamt 5 bis 6 Monate einkalkulieren, um beiden Erhebungssträngen gerecht zu werden.

Bei einem Zeitrahmen von nur 4 Monaten steigt die nötige Arbeitsintensität auf 4 bis 5 Stunden täglich. Für Feldforschung ist das kaum ausreichend. Planen Sie außerdem 2 bis 4 Wochen pro Betreuer-Feedback-Runde ein. Viele Studierende unterschätzen diesen Faktor: Ihr Betreuer hat andere Aufgaben und antwortet selten innerhalb einer Woche.

Typische Zeitfresser und wie Sie sie vermeiden

Genehmigungsprozesse stehen an erster Stelle. Wer eine Studie mit Probanden plant, braucht oft die Freigabe einer Ethikkommission — das dauert an vielen Universitäten 2 bis 3 Monate. Starten Sie den Antrag daher parallel zur Exposé-Phase, nicht danach. Der zweithäufigste Zeitfresser ist die Literaturrecherche ohne klare Grenze. Setzen Sie sich ein festes Stoppkriterium: „Wenn ich 10 aktuelle Quellen pro Unterthema habe, höre ich auf zu suchen."

Perfektionismus beim Formulieren kostet ebenfalls Wochen. Der Erstentwurf muss nicht perfekt sein. Er muss vollständig sein. Schreiben Sie erst alles runter, überarbeiten Sie danach. Feedback-Schleifen mit dem Betreuer sind ein weiterer Zeitfaktor: Rechnen Sie pro Runde mit 2 bis 4 Wochen Wartezeit. Und schließlich: Technische Probleme. Sichern Sie Ihre Daten dreifach (Cloud, USB-Stick, lokale Festplatte) und testen Sie Ihre Statistik-Software vor der Erhebung, nicht währenddessen.

Zeitplan bei empirischen vs. theoretischen Arbeiten

Eine reine Literaturarbeit braucht weniger Gesamtzeit, dafür mehr Recherche-Intensität. Statt Daten zu erheben, analysieren Sie bestehende Texte. Die Recherchephase nimmt hier bis zu 35 % der Zeit ein, die Schreibphase rund 40 %. Die Herausforderung: Sie müssen Ihre Argumentation allein aus der Literatur herleiten, ohne eigene Daten als Beleg.

Quantitative empirische Arbeiten (Fragebogen, Experiment) haben einen klar definierten Erhebungszeitraum. Planen Sie 2 bis 4 Wochen für die Erhebung und 1 bis 2 Wochen für die statistische Auswertung. Qualitative Arbeiten (Interviews, Fallstudien) sind schwerer zu timen. Jedes Interview dauert 30 bis 90 Minuten, die Transkription das Drei- bis Fünffache. Bei 10 Interviews kommen leicht 50 Stunden zusammen — nur für Durchführung und Verschriftlichung. Mixed-Methods-Designs verbinden beide Ansätze und fordern deshalb die meiste Zeit. Der Vorteil: Die Ergebnisse sind aussagekräftiger. Der Nachteil: Planen Sie 20 bis 30 % mehr Gesamtzeit als bei einer reinen Methode.

Häufig gestellte Fragen

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