Seitenrechner für wissenschaftliche Arbeiten
Rechnen Sie Wörter, Seiten und Zeichen um. Mit offiziellen Vorgaben deutscher Hochschulen. Alle Berechnungen erfolgen lokal in Ihrem Browser.

Wörter, Seiten und Zeichen umrechnen
So funktioniert der Rechner:
Wie viele Seiten sind 10.000 Wörter in Arial 12pt? Der Rechner wandelt Wörter, Seiten und Zeichen sofort um — angepasst an Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand und Seitenränder. Wählen Sie Ihre Universität aus der Datenbank und sehen Sie, ob Ihr Umfang im grünen Bereich liegt. Zusätzlich erhalten Sie eine empfohlene Kapitelverteilung mit prozentualen Anteilen für Einleitung, Theorie, Methodik, Ergebnisse, Diskussion und Fazit.
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So berechnen wir:
Basis: 250 Wörter/Seite bei Standard (Arial 12pt, 1,5-fach, 2,5 cm). Ihre Einstellungen: ~250 Wörter/Seite. Normseite = 1.800 Zeichen inkl. Leerzeichen (DIN 5008).
Alle Angaben zu Uni-Vorgaben basieren auf den offiziellen Prüfungsordnungen der jeweiligen Hochschulen. Bitte prüfen Sie Ihre aktuelle Prüfungsordnung. Stand: 2026.

Wissenswertes rund um Seitenzahl und Umfang
Wie viele Seiten hat eine Bachelorarbeit?
Eine Bachelorarbeit in Deutschland umfasst durchschnittlich rund 40 Seiten, was etwa 10.000 Wörtern entspricht. Die Spanne reicht von 20 bis über 70 Seiten, denn eine bundeseinheitliche Regelung gibt es nicht. Entscheidend sind der Fachbereich und die Prüfungsordnung Ihrer Universität.
Geisteswissenschaftliche Arbeiten umfassen häufig 30 bis 50 Seiten, weil Argumentation und Diskurs breiten Raum einnehmen. In MINT-Fächern sind 20 bis 40 Seiten üblich. Die Uni Mainz erlaubt im Fach Physik bereits ab 20 Seiten, die FU Berlin im Fach Geschichte rund 25 Seiten. An der TH Köln im Studiengang BWL werden hingegen 40 bis 60 Seiten erwartet.
Sozialwissenschaftliche Arbeiten bewegen sich mit 30 bis 60 Seiten in einem breiten Korridor, wobei empirische Arbeiten tendenziell länger ausfallen als theoretische. In der Informatik variiert der Umfang je nach Implementierungsanteil erheblich. Bevor Sie mit dem Schreiben beginnen, lesen Sie Ihre Prüfungsordnung. Sie ist das einzige verbindliche Dokument.
Was zählt zur Seitenzahl?
Die Seitenangabe in Prüfungsordnungen bezieht sich fast immer auf den reinen Textteil, also den Abschnitt von der Einleitung bis zum Fazit. Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, Tabellenverzeichnis, Abkürzungsverzeichnis, Literaturverzeichnis, Anhang und Eidesstattliche Erklärung werden an den meisten Hochschulen nicht mitgezählt.
Bei Tabellen und Abbildungen im Fließtext herrscht keine Einigkeit. Die Universität Wuppertal stellt klar, dass diese nicht zur Seitenlänge zählen. An der Universität Hamburg (Sozialökonomie) hingegen müssen Tabellen integriert werden und zählen zum Seitenumfang. Die Universität Halle nennt in ihrer Prüfungsordnung eine Toleranz von ±10 % des vorgegebenen Umfangs. Im Zweifel gilt: Prüfungsordnung lesen und lieber ein paar Seiten mehr als zu wenig.
Normseite vs. Standardseite: Der Unterschied
Die Normseite ist ein Standardmaß aus dem Verlagswesen und orientiert sich an der DIN 5008. Sie umfasst exakt 30 Zeilen mit je 60 Anschlägen, also 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen. Im Lektorat ist sie die gängige Abrechnungseinheit. In der Praxis wird gelegentlich auch mit 1.500 Zeichen gerechnet, vor allem bei belletristischen Texten.
Die Standardseite beschreibt, was Studierende unter einer normalen Seite verstehen: 12-Punkt-Schriftgröße, 1,5-facher Zeilenabstand, 2,5 cm Ränder. Bei diesen Einstellungen passen etwa 250 Wörter auf eine Seite. Times New Roman ist etwas schmaler als Arial, weshalb mehr Text auf eine Seite passt. Manche Unis geben den Umfang direkt in Zeichen vor (LMU München: ca. 70.000) oder Wörtern (HHU Düsseldorf: 9.000 bis 15.000). Unser Rechner berücksichtigt alle diese Einheiten.
Tipps: Wenn Ihre Arbeit zu kurz oder zu lang ist
Wenn Ihre Arbeit zu kurz ausfällt, vergrößern Sie nicht den Zeilenabstand oder die Schrift. Solche Tricks fallen Gutachtern auf. Besser: Vertiefen Sie den Forschungsstand, beziehen Sie weitere Perspektiven ein, ergänzen Sie konkrete Beispiele und bauen Sie den Diskussionsteil aus, in dem Sie Implikationen und Einschränkungen Ihrer Ergebnisse reflektieren.
Wird die Arbeit zu lang, nutzen Sie den Anhang für umfangreiche Tabellen, Fragebögen und Rohdaten. Streichen Sie Redundanzen und konzentrieren Sie sich auf Ihre Kernargumente. Als Richtwert: Die Einleitung sollte 5 bis 10 % ausmachen, die theoretischen Grundlagen 20 bis 30 %, die Methodik 10 bis 15 %, die Ergebnisse 25 bis 35 %, die Diskussion 10 bis 15 % und das Fazit 5 bis 10 %. Nutzen Sie die Kapitelverteilung in unserem Rechner, um diese Werte für Ihre konkrete Seitenzahl zu berechnen.
Bachelorarbeit vs. Masterarbeit: Umfang im Vergleich
Eine Bachelorarbeit umfasst durchschnittlich 40 Seiten bei rund 10.000 Wörtern und wird in 6 bis 12 Wochen geschrieben. Sie soll zeigen, dass Studierende wissenschaftlich arbeiten können. Eine Masterarbeit setzt andere Maßstäbe: Mit durchschnittlich 66 Seiten und 16.500 Wörtern ist sie deutlich umfangreicher, die Bearbeitungszeit beträgt 4 bis 6 Monate. An der Uni Bonn (Philosophie) kann eine Masterarbeit 60 bis 120 Seiten umfassen, an der HU Berlin sind 60 bis 80 Seiten üblich.
Auch die Quellenanzahl steigt. Als Richtwert gilt an vielen Universitäten, dass mindestens so viele Quellen wie Seiten vorliegen sollten. Bei einer Masterarbeit also durchaus 60 bis 100 Quellen. Die Universität Göttingen empfiehlt diesen Richtwert in ihren Leitfäden für wissenschaftliches Arbeiten.

Weiterführende Ressourcen
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Bachelorarbeit Länge: Wie viele Seiten?
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Häufig gestellte Fragen zum Seitenrechner

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