KI-Detektor: Text auf KI-Wahrscheinlichkeit prüfen
Fügen Sie einen Abschnitt ein und sehen Sie, welche Sätze ein Detektor markiert, wie der Prozentwert entsteht und warum er mit Vorsicht zu lesen ist.


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Ehrlich
Mit Einordnung
3.000 Zeichen
Pro Prüfung
Indiz, kein Urteil
Score mit Kontext
So funktioniert der KI-Detektor
Wie wahrscheinlich wirkt Ihr Text auf einen KI-Detektor? Fügen Sie einen zusammenhängenden Abschnitt ein und prüfen Sie ihn. Sie sehen die geschätzte KI-Wahrscheinlichkeit, die vom Detektor markierten Sätze und die Rechnung hinter dem Prozentwert, eingeordnet mit dem, was solche Werte verlässlich aussagen und was nicht. Das Tool ist als Orientierung gedacht, nicht als Nachweis.
Das Ergebnis ist eine Wahrscheinlichkeits-Schätzung eines einzelnen Detektors und kein Beweis für oder gegen KI-Nutzung.
Wissenswertes zu KI-Detektoren
Was ist ein KI-Detektor?
Ein KI-Detektor ist ein Programm, das anhand statistischer Muster schätzt, ob ein Text von einem Sprachmodell wie ChatGPT erzeugt wurde. Gemessen werden unter anderem die Gleichmäßigkeit der Wortwahl und die Vorhersagbarkeit von Sätzen. Das Ergebnis ist eine Wahrscheinlichkeit, kein gesicherter Befund.
Hochschulen setzen solche Werkzeuge zunehmend ein, behandeln sie aber meist als ein Indiz unter mehreren. Wie das im Detail funktioniert und welche Rechtslage gilt, lesen Sie im Leitfaden zu KI-Detektoren im Studium.
Warum Detektoren oft falschliegen
Texte von nicht-muttersprachlichen Verfassern, stark überarbeitete Passagen und nüchterne Wissenschaftssprache erzeugen häufig hohe Werte, obwohl sie selbst geschrieben wurden. Umgekehrt lassen sich KI-Texte gezielt so umformen, dass sie niedrig eingestuft werden.
Deshalb zeigt dieses Tool den Wert immer mit Kontext an. Ein hoher Prozentsatz ist ein Anlass, genauer hinzusehen, nie ein Urteil über die verfassende Person.
Wie der Prozentwert entsteht und was dieses Tool offenlegt
Der angezeigte Wert ist keine Wahrscheinlichkeit im statistischen Sinn. ZeroGPT, dessen API dieses Tool nutzt, markiert ganze Sätze als KI-typisch und teilt die Wortzahl der markierten Sätze durch die Gesamtwortzahl. Werden zwei von acht Sätzen markiert, die 26 von 74 Wörtern enthalten, erscheinen rund 35 Prozent. Aus meiner Erfahrung in der Beratung ist genau dieses Missverständnis der häufigste Grund für Panik nach einem Selbsttest: Aus einem Anteilswert wird im Kopf eine Schuldwahrscheinlichkeit.
Deshalb legt dieses Tool offen, was die meisten Detektoren verschweigen: welche Sätze markiert wurden, wie die Rechnung dahinter aussieht und dass ZeroGPTs separates Signal für menschliches Schreiben mit dem KI-Anteil nicht auf 100 Prozent aufgeht. Markiert werden typischerweise gleichförmige Satzlängen, vorhersagbare Wortfolgen und Übergangsfloskeln in Serie, also Muster, die auch in sauber geschriebener Wissenschaftssprache vorkommen. Geprüft wird dabei immer nur ein Abschnitt durch einen Detektor zu einem Zeitpunkt. Andere Detektoren urteilen häufig anders, und Turnitin hat bis heute kein deutschsprachiges KI-Erkennungsmodell. Was ein markierter Satz rechtlich bedeutet und wie Sie bei einem Vorwurf vorgehen, zeigt unsere Analyse zu falsch-positiven Detektor-Ergebnissen.
